Der Mittelkurs ist ein theoretischer Mittelwert, den Endkunden selten erhalten. Anbieter verdienen am Spread, also der Differenz zwischen An- und Verkaufskurs, zusätzlich zu eventuellen Fixkosten. Beobachten Sie Live-Kurse, vergleichen Sie Anbieter und dokumentieren Sie Ihre typischen Zielwährungen. So schätzen Sie realistische Endbeträge, belegen Transparenz gegenüber Auftraggebern und legen interne Puffer fest, die Schwankungen oder Verzögerungen abfedern, ohne Ihren Preis jedes Mal neu verhandeln zu müssen.
Neben dem Spread existieren Pauschalen, prozentuale Aufschläge, Korrespondenzbankkosten und manchmal Empfängergebühren. Die Summe dieser Positionen entscheidet, ob ein vermeintlich günstiger Wechselkurs wirklich vorteilhaft ist. Erstellen Sie ein einfaches Gebührenblatt pro Zahlungsweg, inklusive Schwellenwerten, ab denen sich alternative Routen lohnen. Kommunizieren Sie vorab, wer welche Kosten trägt. So vermeiden Sie Missverständnisse, schonen Beziehungen und erhalten rechtzeitig die Summe, mit der Sie intern geplant haben.